
Der Eurovision Song Contest 2026 ist zwar Geschichte – doch die Bühne, die ihn getragen hat, geht bereits in ihre nächste Phase über: als Beispiel für konsequente Kreislaufwirtschaft.
Nur wenige Tage nach dem Finale begann in der Wiener Stadthalle der nächste große Einsatz. Im Rahmen einer groß angelegten Transportaktion unserer Mitgliedsgenossenschaft HarvestMAP wurden sämtliche Stoffe, Holzplatten und Stahlelemente der ESC-Bühne sorgfältig demontiert und für die Weiterverwendung vorbereitet. Die Materialien wurden anschließend nach Vösendorf transportiert und dort zwischengelagert. Bereits während des Rückbaus lag der Fokus auf Wiederverwertung statt Entsorgung – ein zentraler Schritt hin zu ressourcenschonendem Eventdesign und nachhaltiger Infrastruktur im Kulturbereich.
Die „geernteten“ Bauteile werden über die HarvestMAP neuen Projekten zugeführt und starten ab 2027 in einen neuen Lebenszyklus.
Ein starkes Beispiel dafür, wie sich große internationale Events und nachhaltige Bau- und Nutzungskonzepte verbinden lassen – und wie Kreislaufwirtschaft im Eventbereich konkret umgesetzt werden kann.
