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StrohNatur eG – Wir bauen dein Strohballenhaus

Herbert Gruber (Obmann der StrohNatur eG), die Heckenschere und die perfekte Putzoberfläche

Strohbau ist gut für Klima und Umwelt. Und für dich und mich: Gemeinschaft wird großgeschrieben auf der Strohbaustelle. Es lag also nahe, eine gemeinwohlorientierte Kooperative zu gründen. Der 13. März 2019 ist unser Geburtsdatum, seit Mai ist es amtlich: Strohballenbau made in Austria goes Genossenschaft. Mit viel Rückenwind.

>>> StrohNatur.at <<<

StrohNaturen – Frohnaturen: Gemeinsam baut es sich am besten
Warm eingepackt: „Wrapping“ ist Gebäudesanierung à la StrohNatur
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feld:schafft in Innsbruck gegründet!

Nutzung von Ungenutztem

Gemeinsam lassen sich große Ziele wirkungsvoll umsetzen. Unser Kernthema als feld:schafft ist es, ein umfassendes, alltagsnahes und praktisches Konzept zur Nutzung von ungenutzten Ressourcen für alle zu liefern. Wir bauen dabei auf zwei wesentliche Säulen auf: Kulinarik und Bildung!
Wir sammeln Nahrungsmittel, die aus der (Normen)Reihe tanzen und verwandeln sie zu raffinierten Gerichten, die wir über unser Kulinarikangebot vermarkten und servieren.
Im lebensmittelbezogenen Bildungsangebot erkunden wir gemeinsam mit Interessierten den Wert ungenutzter Ressourcen und definieren diesen neu.
Ausgeklügelte Ideen und kreative Lösungen bewirken, dass der Verbrauch von Ressourcen bei Transport und Verpackung gering bleibt. Durch unser Tun und auch unser Lassen zeigen wir, dass die aktuell bestehenden Strukturen der Produktion und der Vermarktung nicht nur hinterfragt, sondern auch bewusst umgestaltet werden dürfen. Neue Mitglieder, die unsere Vision der nachhaltigen, lokalen und saisonalen Nutzung von Lebensmitteln teilen und unterstützen, heißen wir herzlich willkommen!

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Bierinitiative – 1. Nöhagener Brauereigenossenschaft

„Bierbrauen ist wie Kochen“

Image by rawpixel on Pixabay
(cp)

Andreas Egger – Vorstandsmitglied bei RÜCKENWIND.coop – gründet mit interessierten Dorfbewohnern eine Genossenschaftsbrauerei.
Mit dem selbst gebrauten Bier sollen die Genossenschafter sowie Feuerwehr- und Vereinsfeste der Gemeinde versorgt werden.
>>> nöhagen-bräu.at <<<

Die NÖN berichtet: >>> LINK <<<


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Wir gründen ein(e) Dorf(genossenschaft)!

Zurück aufs Land: Wohnwagon-Crew probt ein nachhaltiges Landleben. Hier geht´s zum Bericht im Kurier >>> LINK <<<

© Bild: KURIER/Gerhard Deutsch

Spielwiese für die Entwicklung autarker Wohn- und Lebensweisen

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schau TV berichtet über FreuRaum eG

schau TV hat einen sehr schönen Beitrag über Freude und Glück rund um den FreuRaum gestaltet.

Hier geht es zum Beitrag >>> LINK <<<

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Klimaschutz mit RÜCKENWIND – OurPower gegründet

OurPower Energiegenossenschaft ist erste SCE (Europäische Genossenschaft) mit Sitz in Österreich (Presseaussendung)
Am 4. Dezember 2018 hat das Handelsgericht Wien die OurPower Energiegenossenschaft SCE mbH ins Firmenbuch eingetragen, gibt der Rückenwind-Revisionsverband bekannt, der die Gründung der Genossenschaft begleitet hat und dessen Mitglied die OurPower SCE ist.

Die Rechtsform der Europäischen Genossenschaft (societas cooperativa europaea – SCE) wurde von der Europäischen Union geschaffen, um die Gründung von Genossenschaften durch Bürgerinnen und Bürger mehrerer Mitgliedstaaten zu fördern. In der Verordnung über das Statut der Europäischen Genossenschaft würdigt die EU als besondere Vorteile von Genossenschaften vor allem die demokratische Struktur und Kontrolle und den Vorrang der Person vor dem Kapital.

Im Unterschied zu Genossenschaften nach österreichischem Recht erfordert die Gründung einer Europäischen Genossenschaft ein Mindestkapital von dreißigtausend Euro. Dafür entfällt für die Mitglieder einer Europäischen Genossenschaft (SCE) die Pflicht, im Insolvenzfall einen Betrag in der Höhe der eigenen Geschäftsanteile nachzuschießen, was für Genossenschaft nach österreichischem Recht gesetzlich vorgeschrieben ist.

In der OurPower Energiegenossenschaft SCE mbH haben sich Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aus Österreich und Deutschland zusammengeschlossen, um einen digitalen Marktplatz für dezentrale Erneuerbare Energie zu entwickeln und zu betreiben und Angebote zur Energieoptimierung umzusetzen.

“OurPower wurde gegründet, um gemeinsam – kooperativ – Klimaschutz und Energiewende in die eigenen Hände zu nehmen. Mehr und mehr Bürger*innen und Communities stellen ihre Stromversorgung auf 100% Selbstversorgung um, direkt vom Erzeuger und ohne auf “die Großen” zu warten. Gerade jetzt zeigt die Klimakonferenz in Katovice: wirklich, wirklich dringend brauchen wir die Kraft der Selbstermächtigung und kooperatives Wirtschaften. Der Name ist Programm: OurPower.coop”, so Ulfert Höhne, Vorstand bei OurPower. “Wir danken dem Revisionsverband Rückenwind, dass er in vorbildlicher Namensprogrammatik uns unterstützt.”

Richard Fetscher, Obmann des Rückenwind-Verbandes, und seine Stellvertreterin Heidemarie Rest-Hinterseer gratulieren der neuen Genossenschaft zur Gründung und zur Eintragung ins Firmenbuch. Für den Verband ist die erfolgreiche Gründung seines neuen Mitglieds ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung eines starken gemeinwohlorientierten genossenschaftlichen Sektors in der österreichischen Wirtschaft. „Die Rechtsform der Genossenschaft ist wie keine andere geeignet, die dezentrale Erzeugung und den Vertrieb von erneuerbarer Energie zwischen Anbietern und Verbraucherinnen und Verbrauchern zu organisieren. Wir werden die neue Genossenschaft
nach besten Kräften unterstützen, damit sie die großen Herausforderungen bewältigen und zeigen kann, wie gemeinwohlorientierte Wirtschaft funktioniert.“


Der Rückenwind-Revisionsverband wurde 2014 gegründet und im Dezember 2016 vom Wirtschaftsministerium als Revisionsverband anerkannt. Dem Verband gehören aktuell zweiundzwanzig Mitgliedsgenossenschaften an, die in unterschiedlichen Branchen tätig sind, von der Produktion von Gütern, der Errichtung von Infrastruktur für KMU, der innovativen Wiederbelebung alter Bausubstanz über Zwischennutzung von Immobilien bis zur Softwareentwicklung und dem Aufbau einer blockchain. www.rueckenwind.coop/mitglieder

OurPower Energiegenossenschaft SCE mit beschränkter Haftung FN 501159z Mariahilfer Straße 1d, 1060 Wien, www.ourpower.coop Ansprechpartner Ulfert Höhne

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Dorfgenossenschaft UMS EGG im „Standard“

Die angesehene Zeitung „Der Standard“ berichtete am Samstag, den 8. September 2018, über unser Verbandsmitglied Dorfgenossenschaft UMS EGG eG in Losenstein. Markus Rohrhofer, der Autor des Artikels, beschreibt die Entwicklung der Nahversorgung in dieser Gemeinde in den letzten Jahren. Ein erfolgreicher Nahversorger war dort durch einen neuen Billa Markt zu Tode konkurrenziert worden, doch engagierte Bürgerinnen und Bürger wollten ihre regionale Nahversorgung nicht mir nichts dir nichts einem europäischen Konzern überlassen und gründeten eine Genossenschaft. Wir freuen uns, die Dorfgenossenschaft UMS EGG eG als Revisionsverband unterstützen zu können und wünschen der Genossenschaft mit ihrem beispielhaften Konzept viel Erfolg – und viele NachahmerInnen.
(Karl Staudinger)

Link: Artikel in Der Standard

Fotonachweis: Brigitte Kieweg

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LIBUNI setzt auf die Power der Community

Der österreichische Bio-Reisdrink-Hersteller Libuni ist endgültig raus aus den Startup-Kinderschuhen und baut beim weiteren Wachstum auf die Power der Community.
Ein Startup ist erwachsen geworden
Was 2015 aus einer unternehmerischen Ideologie heraus als Verein Libuni begann, ist nach drei Jahren Abenteuer und konsequenter Weiterentwicklung zur unverwechselbaren Marke der Biolebensmittel-Branche herangewachsen. Um dem Gemeinschaftsgedanken noch besser leben zu können, wurde Libuni 2018 zur Genossenschaft umgegründet.
Bereits im Gründungsjahr räumte das von Beginn an anders wirtschaftende Unternehmen einen der größten deutschen Startup-Preise „Kopf schlägt Kapital“ am Entrepreneurship Summit in Berlin ab. Als Draufgabe gab es 2017 im Rahmen der Veganplanet Messe in Wien vom Veranstalter Vegane Gesellschaft Österreich den Vegan Award.

Ein innovatives, sozial faires und nachhaltiges Unternehmenskonzept
Libuni produziert und vermarktet nachhaltige, pflanzliche Milchalternativen in bester Bioqualität und entwickelt dabei die Wertschöpfungs- zur Wertschätzungskette. Von Beginn an war eines der ehrgeizigen Ziele, die beste Produktqualität zum günstigsten Preis für den Kunden anzubieten. Woran anfangs kein Außenstehender geglaubt hat, ist dem vielseitigen Gründerteam tatsächlich gelungen.
Libuni ist der einzige Hersteller am Markt, der einen Pflanzendrink als Basis anbietet. Die Reisdrink-Basis hat sich im Laufe der Jahre sehr gut am Markt etabliert. Zeit, um die nächste Stufe des „Libuniversums“ zu erklimmen. Geboren war die Idee einer Buchweizendrink-Basis. Neuer Geschmack, gleiches Konzept. Der Kunde kauft das pure Produkt und mischt sich das Wasser Zuhause dazu. Ein Drink der nicht nur den individuellen Geschmäckern gerecht wird, sondern auch wertvolle Ressourcen in Bezug auf Verpackung und Transport spart.

„Der Neue“ in der Libuni-Familie
Der Erfolg zeigt, dass die Unternehmensphilosophie, die Art zu wirtschaften und die Konsequenz in den Produktentwicklungen der absolut richtige Weg für Libuni ist. Um die fertig entwickelte und unter Libuni-Fans bereits für äußerst schmackhaft befundene Buchweizendrink-Basis nun erstmalig für den Markt zu produzieren, braucht es einmal mehr die Power der Community. Die Produktion muss gemeinsam vorfinanziert werden – man setzt also auf Crowdfunding. Libuni Buchweizen kann übrigens im Onlineshop vorbestellt werden – bei 200 Bestellungen (12-, 24- oder 48-Stück) werden die Produktionsmaschinen angeworfen und die Vorbestellungen endlich ausgeliefert.

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architektur:lokal revitalisiert Kasperhof

Im Anschluss an die Vorstandssitzung im August, die in Innsbruck in der Kulturbäckerei stattfand, besuchten unser Obmann-Stellvertreter Richard Fetscher, unser Kassier Georg Bacher und Verbandsjurist Karl Staudinger den Kasperhof in Patsch/Tirol, der von unserer Mitgliedsgenossenschaft architektur:lokal eG mustergültig revitalisiert worden ist.

Der Kasperhof wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut (vermutlich 1627) und ist jetzt 20 Jahre leer gestanden. Gertrud Tauber und Andreas Semler konnten den Eigentümer von ihrem Revitalisierungskonzept überzeugen und nun wird nach einer Bauzeit von einem Jahr und einer finanziellen Punktlandung im vorgegebenen Kostenrahmen demnächst wieder Leben in den Kasperhof einkehren. Im Erdgeschoss wird die Genossenschaft selbst ihr Büro beziehen, im übrigen Gebäude sind drei schöne neue Wohnungen entstanden.

Der Verband gratuliert der jungen Genossenschaft zum gelungenen Projekt. Das Motto der Genossenschaft „verborgenes wiederentdecken. innovatives integrieren“ wird durch den neuen Kasperhof sehr gut veranschaulicht.